In Spanien heißt die Pfanne selbst paella, das Gericht wurde nach ihr benannt. Sie ist flach, hat einen breiten Boden und zwei seitliche Griffe statt eines Stiels. Durch die geringe Höhe gart der Reis in einer dünnen Schicht gleichmäßig, und am Boden kann sich die begehrte Kruste bilden, der socarrat.
Traditionell besteht die Paellapfanne aus poliertem Carbonstahl, der nach Gebrauch getrocknet und eingeölt wird. Emaillierte Modelle rosten nicht und sind pflegeleichter. Der Boden ist oft leicht gewölbt, damit sich das Öl in der Mitte sammelt.
Die Größe richtet sich nach der Personenzahl: Für zwei bis drei Personen reichen etwa 30–34 cm, für größere Runden werden Pfannen schnell so breit, dass sie auf keine Herdplatte mehr passen. Dann kommt ein Gasbrenner zum Einsatz. Ein Rezept findest du bei den Pfannengerichten.
