Der Name beschreibt den Ablauf: Zunächst liegt eine kolloidale Lösung vor, das Sol. Sie wird auf den Pfannenkörper gesprüht, geht in einen gelartigen Zustand über und härtet beim Erhitzen zu einer festen, glasähnlichen Schicht aus, die überwiegend aus Siliziumdioxid besteht.
Diese Schicht bildet die Grundlage der meisten Keramikbeschichtungen. Sie ist sehr hart und kratzfester als viele Kunststoffbeschichtungen, bleibt aber dünn und kann durch Temperaturschocks oder Überhitzung ihre Glätte verlieren.
Für dich in der Küche heißt das: Sol-Gel-Pfannen eignen sich gut für Eier, Gemüse und Fisch bei mittlerer Hitze. Kaltes Wasser in die heiße Pfanne zu gießen, ist keine gute Idee, und die Spülmaschine verkürzt die Lebensdauer der Beschichtung spürbar. Ein kleiner Rest Öl beim Braten verbessert die Gleiteigenschaften, während Sprühöle mit Zusätzen auf der Oberfläche einen klebrigen Film hinterlassen können. Nach dem Abkühlen reicht meist warmes Wasser mit etwas Spülmittel und ein weicher Schwamm, um die Pfanne sauber zu bekommen.
