Klassische Kupferpfannen werden innen mit einer dünnen Schicht Zinn überzogen. Zinn reagiert kaum mit Lebensmitteln, ist von Natur aus recht glatt und verhindert, dass saure Speisen mit dem Kupfer in Kontakt kommen.
Die wichtigste Grenze: Zinn schmilzt bereits bei etwa 232 °C. Eine verzinnte Pfanne darf deshalb nie leer auf hoher Stufe erhitzt werden, und zum scharfen Anbraten eignet sie sich nicht. Ideal ist sie für Saucen, Fisch, Eier und alles, was bei mittlerer Hitze gart.
Auch Metallwerkzeuge und scheuernde Schwämme setzen der weichen Schicht zu. Mit der Zeit nutzt sich die Verzinnung ab. Wenn an vielen Stellen Kupfer durchscheint, kann ein Fachbetrieb die Pfanne neu verzinnen. Wer das vermeiden möchte, wählt Kupfer mit Edelstahl-Innenseite. Zur Reinigung reichen warmes Wasser, ein mildes Spülmittel und ein weicher Schwamm. Eine Verzinnung dunkelt mit der Zeit grau nach. Das ist normal und kein Zeichen von Verschleiß, solange die Schicht geschlossen bleibt.
