Gusseisen

Gusseisen enthält deutlich mehr Kohlenstoff als Stahl und wird flüssig in Sandformen gegossen. Pfannen daraus sind schwer und dickwandig. Das Material leitet Wärme eher langsam, speichert sie dafür aber hervorragend. Wenn eine Gusseisenpfanne einmal heiß ist, bleibt sie es auch, wenn kaltes Fleisch hineinkommt.

Das macht Gusseisen ideal zum scharfen Anbraten, für Bratkartoffeln, Steaks und Gerichte, die vom Herd in den Ofen wandern. Weil Gusseisen ferromagnetisch ist, funktioniert es auf allen Herdarten, auch auf Induktion. Auf Glaskeramik solltest du die schwere Pfanne nicht schieben.

Unbehandeltes Gusseisen braucht eine Patina als Schutz vor Rost und wird ohne Spülmittel gereinigt, gut getrocknet und leicht eingeölt. Alles Weitere erfährst du im Ratgeber zur Gusseisenpfanne. Gut gepflegt hält eine Gusseisenpfanne Jahrzehnte und wird oft sogar über Generationen weitergegeben.

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