Ferromagnetische Stoffe lassen sich stark magnetisieren. In der Küche sind das vor allem Eisen und seine Legierungen: Gusseisen, emailliertes Gusseisen, Carbonstahl und ferritische Edelstähle. Genau diese Eigenschaft braucht ein Pfannenboden, damit ein Induktionsfeld darin Wärme erzeugen kann.
Nicht ferromagnetisch sind Aluminium, Kupfer und austenitische Edelstähle wie der verbreitete Edelstahl 18/10. Pfannen aus diesen Materialien bekommen für Induktion eine zusätzliche magnetische Platte oder Außenschicht im Boden.
Den Test kannst du einfach selbst machen: Halte einen Kühlschrankmagneten an den Pfannenboden. Haftet er kräftig über die gesamte Fläche, ist die Pfanne in der Regel induktionsgeeignet. Haftet er nur schwach oder nur in der Mitte, heizt die Pfanne auf Induktion eventuell ungleichmäßig oder langsam. Auch bei Herdarten ohne Induktion spielt die Eigenschaft keine Rolle, dort funktionieren alle Materialien.
