PFAS

Unter PFAS fasst man mehrere tausend Verbindungen zusammen, in denen Kohlenstoff und Fluor besonders fest aneinander gebunden sind. Diese Stoffe sind wasser-, fett- und schmutzabweisend, werden in der Umwelt aber kaum abgebaut. Deshalb werden sie oft als Ewigkeitschemikalien bezeichnet.

Für Pfannen ist das Thema relevant, weil PTFE nach verbreiteter Definition selbst zu den PFAS zählt. Früher wurde bei der Herstellung von PTFE zudem PFOA eingesetzt, das inzwischen in der EU verboten ist. Ein Aufdruck wie PFOA-frei bedeutet daher nicht automatisch, dass die Beschichtung frei von PFAS ist.

Die Europäische Union prüft derzeit weitergehende Beschränkungen für die gesamte Stoffgruppe. Wer PFAS in der Küche vermeiden möchte, greift zu Gusseisen, Eisen, Edelstahl, emailliertem Gusseisen oder zu einer Keramikbeschichtung. Beim Kauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Produktbeschreibung. Formulierungen wie frei von PFAS sind aussagekräftiger als der alleinige Hinweis auf ein einzelnes, ohnehin verbotenes Hilfsmittel.

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