PTFE steht für Polytetrafluorethylen, einen Kunststoff aus Kohlenstoff und Fluor. Er ist extrem glatt, wasser- und fettabweisend und chemisch sehr beständig. Deshalb ist er seit Jahrzehnten das häufigste Material für Antihaftbeschichtungen in Bratpfannen.
Bei normaler Kochtemperatur gilt PTFE als stabil. Kritisch wird es bei Überhitzung: Ab etwa 260 °C beginnt sich das Material zu zersetzen, und es können Dämpfe entstehen, die Beschwerden verursachen können und für Vögel besonders gefährlich sind. Eine leere Pfanne auf höchster Stufe kann diese Temperatur schnell erreichen.
Praktisch heißt das: nicht leer vorheizen, mittlere Hitze nutzen und für starkes Anbraten lieber eine Pfanne aus Gusseisen, Eisen oder Edelstahl wählen. PTFE gehört zur Stoffgruppe der PFAS, weshalb die Beschichtung zunehmend diskutiert wird. Eine intakte PTFE-Beschichtung erkennst du an einer glatten, gleichmäßigen Oberfläche. Tiefe Kratzer, Blasen oder abblätternde Stellen sind dagegen ein klares Zeichen, dass die Pfanne ausgetauscht werden sollte.