Historisch meint Schmiedeeisen ein sehr kohlenstoffarmes, schmiedbares Eisen. Bei Pfannen wird der Begriff heute meist für Eisenpfannen verwendet, die aus Stahlblech gepresst oder geschmiedet sind, im Unterschied zu gegossenen Modellen. Technisch handelt es sich dabei in der Regel um Carbonstahl.
Geschmiedete Eisenpfannen sind deutlich leichter und dünnwandiger als Gusseisen. Sie reagieren schneller auf Temperaturänderungen, werden sehr heiß und eignen sich hervorragend zum scharfen Anbraten. Sie sind ferromagnetisch und damit induktionsgeeignet.
Wie Gusseisen brauchen sie eine Patina, die durch Einbrennen entsteht. Reinigung ohne Spülmittel, gründliches Trocknen und ein Hauch Öl halten die Pfanne rostfrei. Mit den Jahren wird sie dunkler und immer besser in der Antihaftwirkung. Wer eine robuste Pfanne für hohe Hitze sucht, die dennoch gut in der Hand liegt, ist mit einer geschmiedeten Eisenpfanne gut beraten. Das Gewicht liegt meist deutlich unter dem vergleichbarer Gusseisenmodelle.
